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Teeautomat entkalken

Um einen anhaltenden Teegenuss zu gewährleisten, ist es ratsam Ihren Teeautomaten in regelmäßigen Abständen zu entkalken. Kalkablagerungen beeinträchtigen nicht nur den Geschmack, sondern auch die Funktionalität Ihres Gerätes. So kann die Wärme schlechter übertragen und Ihr Energieverbrauch erhöht werden. Wie oft Ihr Teeautomat entkalkt werden muss, hängt von der Wasserhärte ab, die in Ihrem Gebiet gegeben ist. Sie können u.a. zwischen Entkalker auf Zitronensäure- Basis oder Entkalker mit Essigsäure wählen.

Entkalken mit Zitronensäure:

Um Teeautomaten zu entkalken, gibt man die Lösung mit dem Entkalker in den Wasserbehälter.
Das Ganze wird erhitzt und durch den Automaten gespült. Durch das Erhitzen des Wassers reagiert die Zitronensäure mit dem Kalk und es entsteht ein weißer Niederschlag, der ähnlich wie der Kalk aussieht. Chemisch entsteht bei dieser Reaktion Calciumcitrat, das die Zuleitungen ebenso verstopfen kann.
Daher ist ein Entkalker mit Zitronensäure für einen Teeautomaten nicht zu empfehlen. Diesen nimmt man besser für Geräte, die man kalt entkalken kann, wie Tauchsieder, Bad- Armaturen oder Töpfe. Denn anders als Essigreiniger greifen diese die Materialien, wie Chrom oder Kupfer nicht an.

Entkalken mit Essigsäure:

Essigsäure löst den Kalk ohne Rückstände auf und kann somit problemlos beim Erhitzen des Gerätes ausgespült werden. Daher ist diese Methode für den Teeautomaten eher empfehlenswert. Essigsäure kann als Essig-Essenz oder als milder Essigreiniger mit 5% Säure eingesetzt werden. Allerdings wäre es ratsam das Gerät mehrere Male nachzuspülen. Zudem muss darauf geachtet werden, dass der Reiniger nicht mit der nackten Haut in Berührung kommt. Es könnten Rötungen und Juckreiz entstehen. Bei einem Neukauf wäre ein Gerät mit Ionenaustauscher ratsam.